Honorar
“Ich werde nicht dein Freund sein, ich werde dein Anwalt sein. Aber ich werde mehr für dich tun, als deine Freunde. Du weißt, warum ich das tue...”
Tom Wolfe
Fegefeuer der Eitelkeiten

Anwälte leben von dem Honorar, das ihnen für ihren Einsatz zusteht. Diesen einzuschätzen ist für den Mandanten nicht immer leicht. So können einem kurzen Schreiben zeitintensive Recherchen vorausgegangen sein, während ein umfangreicher Schriftsatz möglicherweise kaum der Rede wert ist. Dies gilt auch in qualitativer Hinsicht.

Unser Ziel ist ein leistungsbezogenes Honorar.

Wollen Sie vorab wissen, mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben, schildern Sie uns Ihr Problem. Wir antworten so genau wie möglich. In Ruhe können Sie sich dann für oder gegen uns entscheiden.

Für dessen Ermittlung gibt es viele Wege:

Pauschalhonorare sind dort sinnvoll, wo der zeitliche Aufwand abschätzbar ist. Dies betrifft beispielsweise Geschmacksmuster- oder Markenanmeldungen. Auch bei fortlaufenden Beratungsmandaten empfehlen wir diesen Weg. Gerade größere Unternehmen schätzen die feste Kalkulationsgröße. Ihre Mitarbeiter müssen nicht bei jeder juristischen Frage abwägen, ob der Gang zum Anwalt lohnt. Das hilft, juristische Fallstellungen schon im Ansatz konsequent zu unterbinden.

Ist das durchschnittliche Beratungshonorar zu hoch? Kein Problem: Nach zwei, drei Monaten lässt sich der anfallende Bearbeitungsaufwand abschätzen. Korrekturen sind monatlich möglich. Und noch eines: Unser Ziel ist der zufriedene Mandant. Lange Kündigungsfristen gehören nicht dazu.

Stundenhonorare sind manchmal unvermeidbar. Unsere Stundensätze reichen von 226,10 EUR brutto (190,00 EUR netto) bis 357,00 EUR brutto (300,00 EUR netto).

Eine Vergütung nach RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) berechnen wir in juristischen Auseinandersetzungen. Das neue Gebührenrecht ist sehr flexibel. Da es die einzelnen Tätigkeiten des Rechtsanwalts durch ausdrückliche Vorschriften oder weite Gebührenrahmen berücksichtigt, ist es so leistungsgerecht, wie es ein Gesetz nur sein kann. Gebührenüberhöhungen sind im Vergleich zu Stundenzetteln justitiabel. Zudem lassen sich die meisten nach RVG berechneten Gebühren im Falle des Obsiegens gegen den Gegner titulieren. Damit können Sie nach unserer Erfahrung davon ausgehen, unser Honorar von der Gegenseite ersetzt zu erlangen.

Ausführliche Hinweise zum RVG sowie den aktuellen Gesetzestext finden Sie auf den Seiten der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). Sie können sich dort bei Bedarf weiter informieren.

Mischformen zwischen diesen drei Möglichkeiten sind natürlich denkbar. Wenn Sie ein Honorierungssystem kennengelernt haben und von diesem überzeugt sind, können wir dies gerne besprechen.

Website: Kombinat Berlin 2006